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16. Allgäuer FilmKunstWochen vom 01.10. - 21.10.2026

Potpourri verbinden einige mit Musik, andere denken an eine Mixtur aus allerlei Düften. Ursprünglich kommt das Wort aus dem Französischen und beschreibt einen Topf mit allerlei Zutaten. So war es für uns vier Kinobetreiber naheliegend unsere facettenreiche Filmmischung unter den Begriff „Potpourri“ zu stellen. Von heiteren Inhalten bis zum Drama, von anspruchsvollen Sozial-Themen bis zu den unterhaltsamen Geschichten, von der Natur-Doku bis zum Polit-Spektakel haben wir alles zusammen gemischt, um die Vielfalt der Filmkunst innerhalb von drei Wochen zu präsentieren. Wichtig ist für uns dabei immer die Qualität der Filme. Auch wenn es sich um eine bunte Mischung handelt, ist diese sorgfältigst ausgewählt. Wir schauen dabei weit über den Tellerrand hinaus, damit ein „Festival der Welten“ entsteht. Trotzdem vergessen wir nicht den Blick auf das Regionale: Historische Allgäuer Filme wie „Wallers letzter Gang“ oder „Daheim sterben die Leut’“ nehmen wir genau so ins Programm auf wie die aktuellen regionalen Produktionen „Der Klang von Neuschwanstein“, der „Bau der Lechstaustufe 1“, „Unsere Wertach“ oder

„Der Forggensee“. Bei der Eröffnungsfeier spielen in diesem Jahr die „Obermindeltaler Alphornbläser“ am 1. Oktober um 19:30 Uhr in der filmburg, die ihr siebzigjähriges Kino-Jubiläum feiern kann.

Wie immer haben wir auch Regisseure, Schauspieler und Filmschaffende zum Publikumsgespräch in unsere Filmtheater eingeladen, damit aus einem Filmabend ein interaktives Erlebnis wird. Deshalb bieten wir einige Male auch ein passendes Rahmenprogramm an, um einer besonderen Filmwelt im Allgäu weiterhin Raum und Wertschätzung zu sichern. Wir hoffen unser treues und neues Publikum freut sich auf unser „Potpourri“ bei den 16. Allgäuer FilmKunstWochen und genießt die magische Zauberwelt im Kino.

Heimatgeschichte erleben: Bau der Lechstaustufe 1 - Forggensee: Donnerstag, den 01.10.2026 um 19:30 Uhr

Eröffnungsfilm der 16. Allgäuer Filmkunstwochen 

1950 -1954 errichtete die Bayerischer Wasserkraft AG (BAWAG) bei Roßhaupten die Lechstaustufe 1. Ein lang geplantes Jahrhundertprojekt wurde Wirklichkeit. Zu den herausragenden technischen Errungenschaften des Kraftwerks zählen unter anderem das sogenannte „Hosenrohr“, der größte Druckstollen seiner Zeit, sowie der Einsatz moderner Kaplanturbinen, die bei einer Fallhöhe von 34 Metern betrieben wurden. Diese Elemente galten damals als absolute Superlative und zeugen von der Innovationskraft der Ingenieure.

Ein von Thomas Häring und Hubert Jäger hochwertig digitalisierter Originalfilm, der ursprünglich im Auftrag der BAWAG als 35-mm-Kinofilm gedreht wurde, dokumentiert eindrucksvoll die gesamte Bauphase. Der Film bietet einen einzigartigen Einblick in die Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst, von der detaillierten Planung, über die Bauarbeiten bis hin zur feierlichen Einweihung des Lechspeichers im Jahr 1954.

Zu Gast: Thomas Häring und Hubert Jäger

Königscard und Schlemmerblock gelten bei dieser Veranstaltung nicht!

Wann:    Donnerstag, den 01.10.2026 um 19:30 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

Reservierung unter: info@filmburg.de 

© Thomas Häring

SCHWAIGER'S HAMMOND CLUB: FREITAG, DEN 02.10.2026 UM 20 UHR

Um die legendäre Hammond B3 aus den 50er Jahren gründet sich SCHWAIGER’S HAMMOND CLUB als modernes Vintage-Organ-Trio.
Thomas Schwaiger, Jahrgang 1964, studierte Kirchenmusik und Komposition am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Sein Tätigkeitsbereich als Pianist, Organist und Komponist, Dirigent und Produzent, live und im Studio umfasst Musik für Projekte und Medien jeder Art. Seine aktuelle Herzensangelegenheit ist es, frische Ideen für das Orgel-Trio umzusetzen.
Tom Förster, Jahrgang 1998, studierte Jazz-Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater in München. Mit aktuell rund 120 Konzerten pro Jahr zählt er inzwischen zu den gefragtesten Saxophonisten Süddeutschlands. So ist er Mitglied u.a. bei „Jazzrausch Bigband“ und „Soulkitchen“,  schreibt Musik für seine „Tom Förster Group“ und wird für alle Genres, von den „Heavytones“, bis zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, immer gern gebucht.
Christoph Holzhauser, Jahrgang 1984, studierte Jazz-Drums an der Hochschule für Musik in Würzburg. Größere Bekanntheit erreichte er als Mitglied der HipHop-Brass Band „MOOP MAMA“, mit der er regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt. Darüber hinaus ist er als Drummer live und im Studio bei Acts unterschiedlichster Größe und Stilistik gefragt.

zum reinhören

Wann:   02.10.2026 um 20 Uhr
Wo:       auf der filmburg-Bühne 
Eintritt: 25,- / 20,-

Reservierung unter: info@filmburg.de

© Yorck Dertinger

vaterland: Samstag, den 03.10.2026 um 20 Uhr

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Wann:    Samstag, den 03.10.2026 um 20 Uhr
               Samstag
, den 10.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

Der Forggensee - ein neuer See im alten Bett: Sonntag, den 04.10.2026 um 17 Uhr

Forggensee-Film kehrt zu einer einzigen Vorstellung ins Kino zurück.

Am 25. April 2024 feierte der Film „Der Forggensee- Ein neuer See im alten Bett“ seine Premiere hier in der filmburg. Jetzt kehrt der Besuchermagnet im Rahmen der Allgäuer FilmKunstWochen am Sonntag, den 04.10.2026 um 17 Uhr wieder ins Kino zurück. 
Als Marktoberdorfer Filmemacher habe ich zusammen mit Hubert Jäger 10 Jahre an der Dokumentation gearbeitet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Bereits nach wenigen Monaten verzeichnete der Film über 6000 Zuschauerinnen und Zuschauer. 
1954 wurde der Lech von Roßhaupten bis Füssen zum Forggensee aufgestaut, Deutschland größter Stausee war geboren. In einer Symbiose von Poesie und Dokumentation erzählt der Film die außergewöhnliche Geschichte vom Werden und Vergehen eines Sees der zweimal geboren wurde. Es ist mehr als nur eine Dokumentation – denn der Forggensee selber erzählt in eigener poetischer Sprache seine ureigenste Geschichte. Aufwendig restauriertes historisches Filmmaterial macht die Vergangenheit lebendig. Verlust und menschliche Tragödien.
Ein Kampf zwischen Bewahrung und Fortschritt. Neu erzählt. Neu verfilmt.

Zu Gast: Thomas Häring und Hubert Jäger

5,- um 5 Uhr, Königscard, Schlemmerblock gelten bei dieser Veranstaltung nicht!

Wann:    Sonntag, den 04.10.2026 um 17 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

Reservierung unter: info@filmburg.de 

© Thomas Häring

DER KLANG VON NEUSCHWANSTEIN: Sonntag, den 04.10.2026 um 20 Uhr

Ein Schloss. Ein König. Eine Vision.

Wo einst König Ludwig II. von der Verbindung von Architektur und Musik träumte, erklingen heute wieder große Stimmen. Nach langer Stille wird Neuschwanstein neu zum Klangraum. Vor der Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss Neuschwanstein werden Konzerte mit internationalen Solist:innen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
„Der Klang von Neuschwanstein“ erzählt die Geschichte eines Ortes, der wie kein anderer für die Verbindung von Kunst, Architektur und Vision steht. König Ludwig II. ließ Schloss Neuschwanstein einst als klingende Bühne für die Musik Richard Wagners errichten – ein Ort, an dem sich seine Sehnsucht nach einer idealen Welt erfüllen sollte. Doch dieser Traum blieb unvollendet.
Nach Jahrzehnten der Stille wird Neuschwanstein heute neu entdeckt: als außergewöhnlicher Konzertort unter freiem Himmel. Der Film begleitet die Wiederbelebung der Neuschwanstein Konzerte und führt zugleich zurück zu ihren Ursprüngen – zu König Ludwig II. und seiner Leidenschaft für Musik sowie seiner radikalen Vorstellung von Kunst.
In eindrucksvollen Bildern, mit internationalen Solist:innen und Einblicken hinter die Kulissen entsteht ein vielschichtiges Bild: von einem König zwischen Realität und Fantasie, von einem Schloss zwischen Mythos und Gegenwart und von Künstler:innen, die diesen Ort heute neu zum Klingen bringen.
So wird Neuschwanstein selbst zur Bühne – und ein jahrhundertealter Traum endlich hörbar.

Wann:    Sonntag, den 04.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

zweitland: Montag, den 05.10.2026 um 20 Uhr

Südtirol, 1961. Die norditalienische Region wird durch eine Serie von separatistischen Bombenanschlägen erschüttert. Während der junge Bauernsohn Paul der Perspektivlosigkeit seines Dorfes entkommen und Malerei studieren will, kämpft sein älterer Bruder Anton kompromisslos für den Schutz der deutschsprachigen Minderheit – notfalls mit Gewalt. Nachdem Anton als einer der Attentäter enttarnt wird, flieht er und lässt Hof und Familie zurück. Widerwillig verschiebt Paul seine eigenen Pläne, um Antons Frau Anna und ihren kleinen Sohn zu unterstützen. Während die Lage eskaliert und die italienische Polizei hart durchgreift, beginnt Anna sich zunehmend gegen die patriarchalen Strukturen ihres Umfelds zu wehren. Paul hingegen muss sich entscheiden – zwischen familiärer Loyalität und persönlicher Selbstverwirklichung.

In seinem Kinodebüt beleuchtet Regisseur Michael Kofler packend und eindringlich die Ereignisse rund um die „Feuernacht“ in Südtirol. Thomas Prenn (HOCHWALD) und Laurence Rupp (VENI VIDI VICI) überzeugen als gegensätzliches Bruderpaar an der Seite von Aenne Schwarz (LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES) als moderne Vordenkerin.

Wann:    Montag, den 05.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

lolita lesen in Teheran: Dienstag, den 06.10.2026 um 20 uhr

Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert. 

Mit LOLITA LESEN IN TEHERAN erzählt Eran Riklis (LEMON TREE) die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble um Golshifteh Farahani und Zar Amir zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann.

Wann:    Dienstag, den 06.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

das arturo-projekt: mittwoch, den 07.10.2026 und Freitag, den 09.10.2026 je um 20 Uhr

Was sind das für Zeiten, in denen für sicher geglaubte demokratische Spielregeln unsicher werden, in denen manchmal nur noch das Recht des Stärkeren  zählt, in denen Politiker gierig, schäm- und rücksichtslos ihre Macht demonstrieren. Dieses Thema greift der Dokumentarfilm „Das Arturo Projekt“ des Landsberger Filmemachers Robert Fischer auf. Er begleitet eine innovative. spektakuläre Aufführung des Brecht-Stücks „Der Aufstieg des Arturo Ui“ in einem Zirkuszelt. Das Theater Wasserburg, „Die Stelzer“ Landsberg, der Wander-Zirkus „ Boldini und ein Orchester beschlossen 2019 sich auf ein gewagtes Experiment einzulassen. Schauspieler, Musiker und Artisten bündelten ihre kreativen Kräfte um das bekannte Stück, das die Warnung vor dem Aufstieg eines Diktators darstellt, aufzuführen. 

Die Handlung: Arturo Ui will nach oben. Koste es, was es wolle. Bestechung, Korruption, Mord, Betrug, egal. Hauptsache es geht an die Spitze. Unter Ausnutzung einer wirtschaftlichen Krise, mit Redekunst und Hetze gelingt Arturo Ui ein erschreckend einfacher politischer Aufstieg. Mit der Moral ist es in Zeiten der Krise nicht weit her. Und so wird ein Niemand mit unverhohlener Dreistigkeit zum Chef eines Imperiums. Das kleine Zirkuszelt wird zu ganz großem Theater, die Manege mutiert zur Bühne, ein Gangster entpuppt sich als Clown, seine Gegenspieler tanzen auf Stelzen, Zirkusnummern verschmelzen mit Theaterszenen,  Schauspieler werden zu Artisten und das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Ein außergewöhnlicher Filmgenuss auf der Basis eines realen Theaterspektakels. Deshalb: Manege frei,  Vorhang auf und Film ab!

Wann:    Mittwoch, den 07.10.2026 um 20:00 Uhr
               Freitag
,     den 09.10.2026 um 19:30 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

Wallers letzter Gang: am Samstag, den 10.10.2026 um 17 uhr

Waller (alt: Rolf Illig, jung: Herbert Knaup) kontrolliert schon sein Leben lang eine Bahnlinie im Allgäu. Als die Strecke stillgelegt werden soll, macht er einen letzten Kontrollgang und schreitet dabei die Stationen seiner eigenen Biografie ab, angefangen mit der Kindheit in den 1920er Jahren, seine ersten Berufserfahrungen über den Verlust des besten Freundes, der 1941 nicht mehr von der Front zurückgekehrt ist, bis hin zur verbotenen Liebe zu Angelika nach dem Krieg.

Bayerischer Filmpreis 1988

Wann:    Samstag, den 10.10.2026 um 17 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

Die Wiese - Ein Paradies nebenan: Sonntag, den 11.10.2026 um 11 Uhr

Sie ist das Paradies nebenan - die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. Der Hauptdarsteller des Filmes ist ein junges Reh, das ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führt und den Zuschauer mitnimmt auf seine Abenteuer. DIE WIESE - EIN PARADIES NEBENAN führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt. 

Dank neuester Technik und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams eröffnet der Film einen völlig neuen Blick auf das heimische Naturspektakel. Gleichzeitig ist der Film, der von der Deutschen Wildtier Stiftung gefördert wurde, ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen haben könnte.

Wann:    Sonntag, den 11.10.2026 um 11 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro

MODERN STRING QUARTET: SONNTAG, DEN 11.10.2026 UM 19 UHR

Das Quartet hat sich 1983 gegründet. Unzählige Konzerte führten sie weltweit auf renommierte Musikfestivals wie Ruhrtriennale, Berliner Festwochen, Bregenzer Festspiele, Singapore Arts Festival, Nancy Jazz Pulsation und berühmte Konzerthäuser wie Gewandhaus Leipzig, Opéra National de Bordeaux, Philharmonie Köln oder Lincoln Center New York. Tourneen durch die USA, West-Afrika, Naher Osten, Südostasien und die Zusammenarbeit mit Charlie Mariano, Joan Baez, Mercedes Sosa, Konstantin Wecker, Klaus Doldinger, Joe Haider, Ensemble Sarband, Oslo Chamber Orchestra erweiterten den musikalischen Horizont. 
Das Quartett wurde ausgezeichnet mit dem Musikförderpreis der Stadt München, Stipendium der Bundeskulturstiftung, GEMA Stipendium Neustart Kultur Stipendium. 2023 und 2024 machte das Quartett Furore mit der Schaffung zweier Bühnenwerke: „Warhol - ein Anti Musical“ („...diesmal hat das Quartett ein Meisterwerk in die Welt gesetzt.“ Süddeutsche Zeitung) im Gasteig HP8 und „Falsche Götter“ bei den Nibelungenfestspielen.
Das Modern String Quartet erforscht die enormen Einflüsse von Miles Davis' Arbeit und würdigt zu seinem 100. Geburtstag sein bahnbrechendes Schaffen – von Birth of the Cool bis Tutu – und präsentiert Arrangements, die alle Schaffensphasen umfassen, ergänzt durch neue Werke, inspiriert von seinem Vermächtnis.
Happy Birthday, Miles Davis!

zum Reinhören

Wann:   11.10.2026 um 19 Uhr
Wo:       auf der filmburg-Bühne 
Eintritt: 25,- / 20,-

Reservierung unter: info@filmburg.de

Live-Reportage mit Markus Mauthe "die reise zum Klima": Montag, den 12.10.2026 um 19 uhr

Erleben Sie in Kooperation mit der Servicestelle Klima des Landratsamt Ostallgäus die Live-Reportage mit Markus Mauthe.

Mit eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen, ausdrucksstarken Porträts und einzigartigen Filmsequenzen zeichnet der Naturfotograf Markus Mauthe ein künstlerisches Porträt unserer Erde, das zum Träumen und Nachdenken einlädt. Für sein Projekt reiste er in Weltregionen, in denen das Klima zu kippen droht, um die Folgen der Klimakrise für Menschen und Biodiversität sichtbar zu machen. Er berichtet von Recherchereisen in die Sahelzone Senegals und den Amazonaswald Brasiliens, nimmt das Publikum mit in die kanadische Tundra und die Eiswelten Grönlands und zeigt die faszinierende Unterwasserwelt der Galapagos-Inseln sowie der Korallenriffe Australiens. Zugleich richtet Mauthe seine Kamera auf die drastischen Auswirkungen der Klimakrise: Überschwemmungen, Küstenerosion, Trockenheit, Waldbrände und auftauende Permafrostböden sind für viele Menschen bereits Realität. Vor Ort spricht er mit Betroffenen über Aktivismus, Hoffnungen und Ideen, wie wir unseren Planeten schützen können. Mit seiner Live-Reportage möchte Mauthe dazu beitragen, dass Menschen zusammenstehen: „Nur gemeinsam können wir die großen Probleme unserer Zeit lösen!“ „Die Reise zum Klima“ ist ein leidenschaftlicher Appell, gemeinsam an einer nachhaltigen Gesellschaft, einem gesunden Planeten und einer fairen, lebenswerten Zukunft für alle zu bauen.

Markus Mauthe, geboren 1969, ist Fotograf, Filmemacher, Autor und Vortragsreferent. Neugier und Abenteuerlust führten ihn früh zur Naturfotografie. Das Privileg des Reisens und die dabei gewonnenen Erfahrungen machten ihn zum engagierten Umweltaktivisten.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen selbst erlebte Geschichten sowie Filme und Fotos aus aller Welt, mit denen er globale Zusammenhänge sichtbar macht. Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ein würdevoller Umgang miteinander prägen seine Arbeit. Seit 2003 ist er als Botschafter für Greenpeace auf ausgedehnten Vortragstourneen unterwegs.

Wann:    Montag, den 12.10.2026 um 19 Uhr 
Wo:        auf der Bühne & Leinwand
Eintritt: 5 Euro (bezuschusster Sonderpreis)

Kunst im Kino: Manche mögens falsch: am dienstag, den 13.10.2026 um 20 uhr

Was ist echt? Was ist falsch? Und wer entscheidet, was ein ORIGINAL ist?

In der Fälscherstadt Dafen malen tausende Künstler Tag und Nacht die Meisterwerke von van Gogh, Monet und Rembrandt – Millionen Bilder jedes Jahr, die rund um die Welt verkauft werden. Stanislaw Mucha wirft einen humorvollen und scharfen Blick auf Originale, Kopien und den Wert der Kunst – ein faszinierender Dokumentarfilm über Kreativität im Zeitalter der unbegrenzten Reproduktion.

In der südchinesischen Fälscherstadt Dafen entstehen täglich Millionen Meisterwerke: Tausende Maler kopieren die Ikonen der  Kunstgeschichte – von van Gogh bis Monet – während Familien mitten unter den Bildern leben, schlafen und träumen. Ein Richter für 30 Euro, ein kleiner van Gogh für 45, Monets Seerosen für 120, Rembrandts Selbstporträts für 150 – sogar das Lächeln der Mona Lisa ist zu haben. Jährlich verlassen über 10 Millionen Bilder die Ateliers – in Großbestellungen nach Europa und Amerika.

Doch wer sind die Menschen, die diese kunstvollen Kopien erschaffen? Einzigartig und humorvoll erzählt von Stanislaw Mucha.

Wann:    Dienstag, den 13.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

Girls don't cry: am mittwoch, den 14.10.2026 um 20 Uhr

Was bedeutet es, in der heutigen, restriktiven Welt Mädchen zu sein?

6 Mädchen aus 6 Ländern erzählen von ihrer Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben, ihrem Wunsch, sich zu verlieben, ohne Bevormundung, gleichberechtigt, ohne fremde Macht über ihre eigenen Körper. 
Wir sehen Nancy, Sheelan, Selenna, Nina, Paige und Sinai, 14-16 Jahre alt, bei ihren selbstbewussten Entscheidungen in schwierigen Situationen, bei ihrem mutigen Kampf gegen brutale Traditionen wie die Beschneidung, gegen gesellschaftliche Zwänge und Druck, gegen Schönheitswahn und Vorurteile.

Die Länder, in denen die Protagonistinnen leben, sind nicht nur kilometerweit voneinander entfernt, auch ihre Lebensbedingungen, ihre Bildungschancen und ihre Rechte als Frauen in ihrer Gesellschaft unterscheiden sich erheblich.

Zu Gast: Sigrid Klausmann und Walter Sittler

Wann:    Mittwoch, den 14.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

L'EOS LOUNGE: am Donnerstag, den 15.10.2026 um 20 uhr

Der Allgäuer Autor und Filmemacher Leo Hiemer kommt wieder in die filmburg. Doch nicht mit einen seiner vielen Filme, sondern seinem ersten Soloprogramm L’EOS LOUNGE. An diesem Abend lädt er Sie zu einer persönlichen und unterhaltsamen Begegnung mit seinen Texten, Geschichten und Erinnerungen ein. Im Mittelpunkt stehen eigene Texte, die vom Leben, vom Filmen und von den besonderen Menschen und Landschaften des Allgäus erzählen. Dabei blickt Hiemer nicht nur auf seine künstlerische Arbeit zurück, sondern gibt auch Einblicke in Erfahrungen, Beobachtungen und Begegnungen, die ihn über viele Jahre geprägt haben.
Begleitet und gewürzt wird das Programm durch selbstgemachte Musik am Digi-Piano. So entsteht eine Mischung aus Lesung, Erzählabend und musikalischer Lounge-Atmosphäre, die nachdenkliche, humorvolle und überraschende Momente miteinander verbindet. Es erwartet euch ein Abend, der Nähe schafft und Raum für Geschichten lässt.

Zur Filmburg hat Leo Hiemer eine besondere Verbindung: Alle seine Filme hat er im Laufe der Jahre in der filmburg vorgestellt. Mit der Leiterin Monika Schubert verbindet ihn zudem eine langjährige Freundschaft, die diesem Auftritt einen besonders persönlichen Rahmen gibt. Für das Publikum bietet sich damit die Gelegenheit, Leo Hiemer nicht nur als Filmemacher, sondern auch als Erzähler, Musiker und Allgäuer Original zu erleben.

Wann:    Donnerstag, den 15.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Bühne
Eintritt: 15,-

OLI BOTT TRIO "CHRONICLES OF JAZZ": AM FREITAG, DEN 16.10.2026 UM 20 UHR

Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition und lebt als freischaffender Musiker in Berlin. Er erhielt Stipendien des Berliner Senats und gewann internationale Preise, darunter den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten und den Wayne Shorter Award. In seiner Musik verbindet er Klassik, Jazz, Rock und Weltmusik zu eigenen improvisierten Geschichten. Sein Spektrum reicht von der rumänischen Rockband ZMEI3 über Projekte mit der Cellistin Anna Carewe und dem Sheridan Ensemble bis zu seinem Jazz Trio CHRONICLES OF JAZZ und dem Jazz Quartett CONTENT. Bott unterrichtet seit 2001 Improvisation für klassisch ausgebildete Musikerinnen und Musiker.
Arnulf Ballhorn ist seit über 20 Jahren Bassist im Orchester der Komischen Oper Berlin und wirkt dort auch in kammermusikalischen und interkulturellen Projekten mit. Er studierte Kontrabass bei Prof. Rainer Zepperitz. Neben der Orchesterarbeit prägen zeitgenössische und klassische Kammermusik, Jazz, Tango und E-Bass sein Profil. Impulse erhielt er u. a. von Miroslav Vitous, Gary Willis und Jonas Hellborg sowie durch Projekte mit Zmei3, dem Glorvigen-Trio und Dagmar Manzel. Er betreibt ein eigenes Label und Studio.
Kay Lübke studierte an der Hanns Eisler HfM in Berlin und ist seit vielen Jahren in der Berliner Musikszene aktiv. Als vielseitiger Schlagzeuger spielte u. a. mit Silke Eberhard, Uschi Brüning, Uli Gumpert, David Liebmann, Majid Bekkas, Till Brönner, Kris Davis und Gitte Henning. Konzertreisen führten ihn durch die ganze Welt. Stilistisch bewegt er sich offen zwischen Bluesrock, frei improvisierter Musik und Bigband-Jazz. Mehrfach wurde er mit dem Studiopreis des Berliner Senats ausgezeichnet; außerdem spielte er in der Palazzo-Varieté-Hausband „The Lonely Hearts“ und am Hans Otto Theater Potsdam.

zum Reinhören

Wann:   16.10.2026 um 20 Uhr
Wo:       auf der filmburg-Bühne 
Eintritt: 25,- / 20,-

Reservierung unter: info@filmburg.de

max und moritz (1956): am Samstag, den 17.10.2026 um 17 Uhr

Ein Filmklassiker ist zurück auf der großen Leinwand.

"Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen." Mit diesen Worten beginnt Wilhelm Buschs berühmteste Bildergeschichte, ein Vorläufer der modernen Comics. Jeder fürchtete die Knaben, die Witwe Bolte und ihr Federvieh ebenso wie Schneidermeister Böck, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz, Meister Bäcker und Bauer Mecke. Norbert Schultze, der Komponist des Evergreens "Lili Marleen", hat die Posse 1956 in Zusammenarbeit mit Francesco Stefani, dem Regisseur des "Singenden, klingenden Bäumchens", verfilmt.

In sieben Streichen ärgern die beiden Lausbuben Max und Moritz die Dorfbewohner. Sie stibitzen die Hühner von Witwe Bolte und sägen die Brücke an, über die Schneider Böck geht. Dann manipulieren sie die Tabakpfeife von Lehrer Lämpel und setzen Onkel Fritz Maikäfer ins Bett. Als sie den Bäcker bestehlen wollen, stürzen sie in den Teig und werden gebacken. Sie entkommen nur knapp, bis sie schließlich von Bauer Mecke erwischt werden.

Wann:    Samstag, den 17.10.2026 um 17 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

 

la strada - das lied der strasse (1954): am samstag, den 17.10.2026 um 20 uhr

Das naive Mädchen Gelsomina (Giulietta Masina) wird von ihrer Mutter (Marcella Rovere) für 10.000 Lire und einige Lebensmittel an den Schausteller Zampano (Anthony Quinn) verkauft. Zampano tourt mit seinen Vorstellungen durch die Lande, bei denen er seine unglaublichen physischen Kräfte unter Beweis stellt, indem er Eisenketten sprengt. Seine einzigen Einkünfte sind die wenigen Münzen, die ihm die nicht gerade zahlreichen Zuschauer auf den Marktplätzen für seine Darbietungen geben. Zampano behandelt Gelsomina, die er als Gehilfin für die Show braucht, nicht besser als ein Tier. Als sie versucht davonzurennen, schlägt er sie. Und dennoch vergöttert sie ihn. Eines Tages treffen sie auf einen Wanderzirkus und machen die Bekanntschaft des großmäuligen Seiltänzers Il Matto (Richard Basehart). Er widmet Gelsomina so viel Aufmerksamkeit, wie zuvor noch kein Mensch in ihrem Leben. Doch ein Streit zwischen Matto und Zampano führt zur Tragödie ...

Neben vielen weiteren Auszeichnungen gewann der Film einen Oscar als „bester nicht-englischsprachiger Film“ sowie einen Silbernen Löwen in Venedig für die „beste Regie“

Wann:    Samstag, den 17.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

mister feuerstein lebt gefährlich (1966): am sonntag, den 18.10.2026 um 17 uhr

Fred Feuerstein wird von zwei Männern verfolgt, weil er dem Top-Agenten Steini Schlag zum Verwechseln ähnlich sieht. Da Steini Schlag von feindlichen Agenten verletzt wurde, übernimmt Fred dessen Platz.
Seine Mission: den bösen Gangster Grüne Gans aufhalten, der mit einer Superrakete die Weltherrschaft an sich reißen will. Zusammen mit seiner Frau Wilma und seinen Freunden Barney und Betty Geröllheimer begibt sich Fred auf eine geheime Mission nach Paris und schließlich nach Rom, wo es ihm gelingt, Grüne Gans zu stellen und ins All zu befördern. Der Film ist eine humorvolle Parodie auf die Agentenfilme der 1960er Jahre und bietet viele fantasievolle, typische Steinzeit-Gags, die sowohl Kinder als auch Erwachsene unterhalten

Der Film lebt von der Dynamik zwischen den Charakteren, insbesondere von Freds unfreiwilliger Agentenrolle und den typischen Steinzeit-Gags, die die Serie "Familie Feuerstein" so beliebt gemacht haben.

Wann:    Sonntag, den 18.10.2026 um 17 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

 

spur der steine (1966): am sonntag, den 18.10.2026 um 20 uhr

Auf der Großbaustelle Schkona herrscht im Jahr 1959 Chaos: Materialmangel, Planungsfehler und die anarchische Zimmererbrigade, um den rebellischen Hannes Balla. Balla und seine Leute halten nicht viel von den bürokratischen Regeln der Planwirtschaft, zählen aber trotzdem zu den produktivsten Arbeitsbrigaden auf dem Bau. Die Brigade Balla marschiert gleich zu Beginn selbstbewusst über die Baustelle. Notfalls verschaffen sie sich fehlendes Material auch mit Gewalt. Dennoch werden ihre Methoden aufgrund ihrer Arbeitsleistungen von der Bauleitung zunächst geduldet.
Als der idealistische Parteisekretär Werner Horrath seinen Dienst an der Baustelle antritt, fühlt er seine Autorität untergraben. Später gelingt es ihm, Balla für seine Ideen zu gewinnen.  Der ältere und kritische Ingenieur Hesselbart unterstützt dabei beide in ihrem Kampf um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Balla und Horrath verbindet bald eine Mischung aus gegenseitigem Respekt, aber auch eine gewisse Rivalität um die Liebe der jungen Ingenieurin Kati Klee, die zur gleichen Zeit wie Horrath neu auf die Großbaustelle gekommen ist. Beide Männer verlieben sich in Klee, Horrath gelingt es schließlich jedoch, ihr Herz für sich zu gewinnen. Er beginnt eine heimliche Liebesaffäre, da er verheiratet ist und sich weder von seiner Frau noch von seinem Parteiposten trennen will.

 Wann:    Sonntag, den 18.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 12 Euro 

blues brothers (1980): am montag, den 19.10.2026 um 20 uhr

Kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis erfährt Jake Blues (John Belushi), dass das Waisenhaus, in dem er und sein Bruder Elwood Blues (Dan Aykroyd) aufgewachsen sind, vor der Schließung steht. Um die dringend benötigten 5000 Dollar aufzubringen, beschließen die beiden, ihre frühere Rhythm-and-Blues-Band wieder zusammenzubringen und mit einem großen Auftritt genügend Geld einzunehmen. Ihre Mission: Rettung des Waisenhaus und zugleich an ihre musikalische Vergangenheit anknüpfen.

Die Umsetzung erweist sich jedoch schnell als schwierig. Die ehemaligen Bandmitglieder führen inzwischen eigene Leben, haben neue Verpflichtungen oder stehen dem Plan zunächst skeptisch gegenüber. Jake und Elwood müssen sie daher Schritt für Schritt überzeugen, wieder gemeinsam aufzutreten. Gleichzeitig geraten die Brüder durch ihre unkonventionelle Vorgehensweise zunehmend ins Visier der Polizei, was den Druck auf ihr Vorhaben weiter erhöht.

Auf ihrem Weg begegnen Jake und Elwood zahlreichen Widerständen, darunter politischen Extremisten, verärgerten Countrymusikfans und weiteren Gegenspielern. Die Handlung entwickelt sich zunehmend rasanter, weil jede Entscheidung der Brüder neue Konflikte auslöst und die Verfolgung immer größere Ausmaße annimmt. So entsteht eine Mischung aus Musikfilm, Komödie und actionreicher Verfolgungsgeschichte, die schließlich in einem chaotischen, aber konsequent auf das Ziel der beiden ausgerichteten Finale mündet.

Wann:    Montag, den 19.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 12 Euro 

katzelmacher (1969): am dienstag, den 20.10.2026 um 20 uhr

Vier Paare von unterschiedlicher Beständigkeit: "Marie (Hanna Schygulla) gehört zu Erich (Hans Hirschmüller), Paul (Rudolf Waldemar Brem) schläft mit Helga (Lilith Ungerer), Peter (Peter Moland) lässt sich von Elisabeth (Irm Hermann) aushalten, Rosy (Elga Sorbas) treibt es für Geld mit Franz (Harry Baer)". 

Dieses System eines labilen Gleichgewichts auch wechselnder und zusätzlicher Verhältnisse gerät in Unordnung, als ein Gastarbeiter, Jorgos, (Rainer Werner Fassbinder) ein "Griech′ aus Griechenland" eintrifft und bei Elisabeth ein Zimmer mietet. "Instinktive" Abneigung gegen den Fremden und Sexualneid gegenüber dem vermeintlich potenteren Südländer vereinen die ganze Gruppe, aus der nur Marie ausbricht. Sie "geht" mit Jorgos. Die vier Männer schlagen ihn eines Tages zusammen und hoffen: "Jetzt geht er bestimmt." Elisabeth aber will ihn als Mieter, den sie ausbeutet, halten. Helga und Paul wollen heiraten, zuerst, weil sie ein Kind erwartet, dann, obwohl sie einen Abgang hat. Erich geht zur Bundeswehr: "Ist besser als arbeiten." Die Zukunft von Jorgos und Marie bleibt offen.

Wann:    Dienstag, den 20.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

DAHEIM STERBEN DIE LEUT' (1985): MITTWOCH, DEN 21.10.2026 UM 20 UHR

Ein kleines Dorf im Allgäu soll nach den ehrgeizigen Plänen des Landrats Dr. Strobel (Heribert Weber) an die Fernwasserleitung angeschlossen werden. Dagegen wehrt sich der alteingesessene Bauer Allgeier, der sein Wasser aus einem selbstgebauten Brunnen bezieht – zunächst, indem er unter handfestem Einsatz von Mistgabeln die Bauarbeiter von seinem Hof vertreibt. Doch als das nicht gegen die lokale Behördenwillkür hilft, greift der bockige Traditionsverfechter zu übernatürlichen Mitteln und engagiert den Gesundbeter Sebastian Guggemoos. Der belegt den Landrat mit einem üblen Fluch: quälender Harndrang. 
Zwischen Allgeiers Sohn Werner und der in der nachbarschaftlichen Wohngemeinschaft auf Urlaubsbesuch weilenden Silke aus Göttingen entwickelt sich indessen eine Liebesbeziehung. Nach dem ersten Sex mit ihr wird er vom leibhaftigen Teufel besucht. Nach der Feier zur Einweihung der Wasserleitung fährt Landrat Strobel im Gewitter bei einer Polizeikontrolle in den Straßengraben. Beim selben Gewitter verpasst Silke, die von Werner auf den Bahnhof gefahren wird, ihren Zug zur Rückreise nach Göttingen.

Zu Gast: Leo Hiemer

Wann:    Mittwoch, den 21.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro 

vaya con dios - und führe uns nicht in Versuchung (2002): donnerstag, den 22.10.2026 um 20 uhr

Die Mönche des Cantorianer-Ordens sind davon überzeugt, dass der Heilige Geist Klang ist und sie im Gesang bei Gott sind. Diese Auffassung führte dazu, dass der Orden von den Christen zerschlagen und alle seine Angehörigen als Ketzer geächtet wurden. Heutzutage existieren nur noch zwei Klöster der Cantorianer: Das eine in Auersperg in Brandenburg und das andere in Montecerboli in der Toskana. Beide Klöster sind zerstritten, da beide Anrecht auf das Buch erheben, in dem der Gründer des Ordens die Regeln niedergeschrieben hat, wie die Ordensangehörigen ihm Kloster ihr Leben verbringen sollen. 
Im stark herabgewirtschafteten und verschuldeten deutschen Kloster leben nur noch vier Mönche: Der Abt Stephan (Traugott Buhre), der abgeklärte Gelehrte Benno (Michael Gwisdek), der gemütliche Genießer Tassilo (Matthias Brenner) und der junge Arbo (Daniel Brühl). Als der Abt plötzlich verstirbt, müssen die anderen drei erkennen, dass ihnen vor lauter Schulden nichts geblieben ist, da der Abt das gesamte Klosterinventar verpfändet hat. So schnappen sie sich das Ordensbuch und eine alte Landkarte, in der noch das "Königreich Bayern" eingezeichnet ist, und machen sich auf, um zu Fuß zu ihren Ordensbrüdern im italienischen Kloster zu gelangen. 
Unterwegs müssen die Mönche mit der hektischen und ungewohnten Außenwelt klarkommen, was zu manchen Verwicklungen führt. So macht Arbo die Bekanntschaft der Fotografin Chiara (Chiara Schoras) und entdeckt zum ersten Mal, wie verführerisch weibliche Reize sein können. Werden die drei reisenden Mönche den Verlockungen der Außenwelt standhalten können und beieinanderbleiben, um letztendlich im italienischen Kloster anzukommen?

Wann:    Donnerstag, den 22.10.2026 um 20 Uhr 
Wo:        auf der Leinwand
Eintritt: 10 Euro